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Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion zeigen sich bestätigt in ihren Befürchtungen zur Zukunft der Wertachkliniken

„Unsere Befürchtung, wonach die Schließung des Bobinger Standorts der Wertachklinik nun doch im Bereich des Möglichen liegt, haben sich leider bewahrheitet“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Edmund Mannes. „Die anderslautenden Beteuerungen insbesondere auch des Landrats waren nicht mal das Papier wert, auf dem sie standen und waren wohl der Vorweihnachtszeit geschuldet“, so Mannes weiter.

Angesichts der offenen Zukunft der Wertachklinik appelliert Zweiter Bürgermeister und SPD-Stadtrat Armin Bergmann an alle politisch Verantwortlichen vor Ort, sich mit ganzer Kraft für den Erhalt des Bobinger Klinikstandorts einzusetzen: „Das Bobinger Krankenhaus ist ein Teil der Identität unserer Stadt und zugleich eine zentrale Säule in der medizinischen Versorgung im südlichen Landkreis. Von daher treten wir mit aller Entschlossenheit für seinen Fortbestand ein und hoffen dabei auf größtmögliche Unterstützung".

Helmut Jesske, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und langjähriges Verwaltungsratsmitglied der Wertachkliniken, ist enttäuscht von den bisherigen Aktivitäten des Ersten Bürgermeisters von Bobingen. „Er hat offensichtlich die Brisanz dieses Themas völlig unterschätzt. Der Stadtrat muss von der möglichen Schließung erst aus der Presse erfahren, der Bürgermeister - der im Verwaltungsrat sitzt - informiert mit keinem Wort die Bobinger Gremien."

  • AZ 20.12.2021 Offener Brief der SPD-Stadtratsfraktion Bobingen an Landrat Martin Sailer vom 14.12.2021 Wertachkliniken – Standort Bobingen
  • AZ 21.12.2021 „Wertachkliniken: Standort Bobingen bleibt“
  • AZ 28.12.2021 „Offener Brief der Bobinger SPD sorgt für Verwirrung und Ärger
  • AZ 02.02.2022 „Wertachkliniken bangen um ihre Zukunft“

Bobingen, 02.02.2022

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Haushalt der Stadt Bobingen 2022 - Stellungnahme SPD-Fraktion

Stellungnahme SPD-Stadtratsfraktion Bobingen vom 29.03.2022

anlässlich der Verabschiedung des Haushaltes für 2022

Zunächst ist festzustellen, dass wir über ein wohlverwaltetes Gemeinwesen verfügen, das unverändert sehr gute Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung bietet.

Für die Zukunft wird entscheidend sein, dass der Stadtpolitik die Bereitschaft zu mutigen und weitreichenden Entscheidungen erhalten bleibt. Wir dürfen uns nicht auf den bisherigen Leistungen ausruhen, sondern müssen uns weiterhin um eine aktive Gestaltung unserer Kommune bemühen.

Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die bis heute hervorragende Infrastruktur in unserer Stadt mit ihrem Krankenhaus, ihrem Freibad und - noch - Hallenbad, ihren Sportstätten, ihren Vereinen und sozialen Einrichtungen, ihren Schulen und Brücken. Sie gilt es nicht nur bestmöglich zu erhalten, sondern auszubauen und neuen Herausforderungen anzupassen. Eine Investition für die Zukunft hätte der Bau einer Freilufthalle sein können. Sie kann fast ganzjährig für zahlreiche sportlichen Aktivitäten genutzt werden.

Die von uns beantragte Errichtung eines Ärztehauses in Bobingen sehen wir als zentral für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung vor Ort.

Zudem müssen wir als Kommune rechtzeitig die Weichen dafür stellen, dass wir den ab dem Schuljahr 2026/2027 bestehenden Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in der Grundschule vollumfänglich erfüllen können.

Als weiteren Bereich ist neben der ärztlichen Daseinsvorsorge und dem Bildungssektor die Wirtschaftsförderung ansprechen. Auch hier werden wir uns massiv darum bemühen müssen, hervorragende Bedingungen für Industrie- und Gewerbebetriebe und damit für hochwertige und nachhaltige Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

Eine weitere wichtige Herausforderung wird in den kommenden Jahren darin bestehen, unsere Kommune bestmöglich auf die sich verändernden klimatischen Bedingungen vorzubereiten und entsprechend anzupassen. Dies fängt beim Umbau des Stadtwaldes an und erstreckt sich über den Bereich der Stadtplanung bis hin zum Zivil- und Katstrophenschutz, wenn es um Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen oder Stürme geht. All dies sind Aufgaben, die nicht nur effiziente und zielgerichtete Investitionen, sondern vor allem den Mut und die Bereitschaft erfordern, sie proaktiv zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürgerschaft anzugehen.

Auch dieser Haushaltsplan für 2022 stellt lediglich eine Momentaufnahme dar. Der Stadtrat und die Stadtverwaltung werden nicht umhin kommen bei zu beschließenden Einzelmaßnahmen nochmals die mittel- und langfristigen Auswirkungen zu bedenken und eine Kostenabwägung vorzunehmen.